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Kirche Turgi - Stand der Dinge

Das Ziel

Welche Kirche passt zu Turgi? Das ist noch immer die zentrale Frage, die sich die Kirchenpflege stellt.

Ende 2019 sind die Würfel in Sachen Denkmalschutz gefallen. An der Gemeindeversammlung von Turgi wurde entschieden die Kirche nicht unter Denkmalschutz zu stellen. Damit ist die Ausgangslage sehr viel klarer geworden.

 

Seriöser Prozess

Der Kirchenpflege ist es ein Anliegen, den Weg zur richtigen Kirche professionell und transparent zu gestalten. Deshalb wurde in einem Auswahlverfahren ein Mandat für eine externe Beratung vergeben. Die Firma pom+Consulting AG hat den Auftrag erhalten die Kirchenpflege bei der Prüfung diverser Nutzungsvarianten zu begleiten, nochmals mit den Interessengruppen zu verhandeln und in der zweiten Hälfte 2021 eine Auswahl von Varianten an der Kirchgemeindeversammlung vorzustellen. Der Kredit für das Beratungsmandat wurde Ende 2020 an der Kirchgemeindeversammlung genehmigt.

Neben dem Beratungsteam sind Birgit Rieder, Christoph Zehnder und Simon Wälchli in der Kommission vertreten. Im Moment wird geprüft, welche Gruppen (Gemeinde, Schule, Vereine, und weitere) ein Interesse zur Nutzung von Räumlichkeiten haben. Das Projekt soll so breit wie möglich abgestützt werden.

 

Transparenz

Damit alle Interessierten auf dem Laufenden sind, wird an der Kirchgemeindeversammlung im Frühling detailliert über den Stand der Arbeit berichtet.

Keine Unterschutzstellung


Am 21. November 2019 hat die Gemeindeversammlung in Turgi über den Teilrückweisungsantrag zur Unterschutzstellung der Kirche in Turgi abschliessend entschieden. Mit 98 Ja zu 17 Nein Stimmen fiel das Resultat wiederum sehr deutlich aus. Die Kirchen in Turgi werden somit definitiv nicht unter Schutz gestellt.

Die Kirchenpflege sieht dieses Votum der Turgemer Stimmbürger als Vertrauensbeweis und versteht es auch als Bestätigung für das Ziel, die richtige Kirche für Turgi zu planen und zu realisieren. Die Arbeiten für diesen Prozess starten ab Januar 2020.

Turgemer*innen verwerfen die geplante Unterschutzstellung


An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 21.02.2019 entschied das Turgemer Stimmvolk zwar für die neue Bau- und Nutzungsordnung (BNO), der geplante Denkmalschutz für die reformierte und die katholische Kirche wurde aber von der Bevölkerung verworfen. Nach einer langen und angeregten Diskussion wurde ein entsprechender Teilrückweisungsantrag mit 125 zu 45 Stimmen bei 10 Enthaltungen (69.4%) bei der reformierten und mit 121 zu 47 bei 12 Enthaltungen (67.2%) bei der katholischen Kirche deutlich gutgeheissen. Damit werden beide Kirchen voraussichtlich nicht in das Inventar von Gebäuden mit Substanzschutz aufgenommen.

 

Die reformierte Kirchenpflege freut sich sehr über dieses deutliche Resultat und bedankt sich bei allen Turgemer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die den Argumenten gegen eine Unterschutzstellung gefolgt sind, für Ihre Unterstützung. Die Kirchenpflege bedankt sich auch bei den Befürworterinnen und Befürwortern der Unterschutzstellung für den offenen und fairen Dialog im Vorfeld der Abstimmung.

 

Toni Sirera, Kirchenpflegepräsident, meint zu diesem wegweisenden Entscheid: "Wir nehmen dieses klare Signal der Turgemerinnen und Turgemer entgegen und werden alles daran setzen - im Dialog mit dem Gemeinderat, den Kirchgemeindemitgliedern und den Bürgerinnen und Bürger von Turgi - die richtige Kirche für Turgi zu planen und umzusetzen. Dass wir für diesen Prozess nun die Handlungsfreiheit haben, um alle möglichen Varianten zu prüfen, ist ein grosses Geschenk."

 

Nun startet auf Seite der Kirchgemeinde der Planungs- und im Anschluss der kirchenpolitische Prozess. Christoph Zehnder, Leiter Ressort Liegenschaften sagt dazu: "Der Entscheid der politischen Gemeinde bedeutet nicht, dass wir nächste Woche ein Abbruchgesuch stellen und möglichst rasch die Bagger auffahren lassen. Die Kirchenpflege wird in den nächsten Wochen über den Planungsprozess beraten. Es ist jedoch heute schon klar, dass die endgültige Entscheidung zur Zukunft der Kirche Turgi an einer Kirchgemeindeversammlung im Rahmen einer Abstimmung vom Souverän gefällt wird."

Kirche bietet Raum


  • Um die Aktivitäten in und um die Kirche Turgi zu beleben und bedürfnisgerecht zu orientieren, wurde im November 2015 eine Zukunftswerkstatt veranstaltet.
  • Im April 2016 fand eine zweite Veranstaltung statt. Es wurden Gruppen gebildet um in verschiedenen Teilbereichen weiterzuarbeiten. Die verschiedensten Ideen sollten ausprobiert und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft werden.
  • Jeder der Ideen hat konnte mitmachen.
  • Das Projekt wurde unterdessen beendet.